Freie Software im Internet

Heutzutage gibt es für alle Dinge des täglichen Lebens Software. Oft ist diese sehr teuer, daher suchen User häufig nach freier Software. Angebote gibt es viele, das Internet macht es möglich.

Portale, die Software rechtmäßig zum Download anbieten, gibt es wie Sand am Meer. Die Eingabe der tags “freie Software” liefert sofort etliche Ergebnisse. Doch was bedeutet überhaupt frei? Verbirgt sich dahinter Freeware oder Open Source? Oder keins von Beidem?
Hier eine Definition, die veranschaulichen soll, was sich hinter dem Begriff der freien Programme verbirgt:

Freie Software ist ein ethische Art, die Software in ihrer Entwicklung, Kommerzialisierung, Verteilung und Benutzung zu verstehen. Sie benötigt freie Lizenzen! Dies bedeutet, dass der Benutzer die Software frei benutzen, anpassen, weiter verteilen und verbessern darf. Damit ein anpassen möglich ist, bedarf die Software Quellcode mit freien Inhalten. Der Quellcode kompiliert Binärprogramme, die offene Standards respektieren.

Freie Software im Internet

Freie Software gibt es viel im Internet (c) Gerd Altmann / pixelio

Die Benutzer kooperieren mit den Entwicklern, die den benötigten und vorher angesprochenen Quellcode erstellen und debuggen.

Beispiele für eine solche Software sind unter anderem der Browser Mozilla Firefox, das Grafikprogramm Gimp, welches gern zum Bearbeiten von Bildern genutzt wird und als Alternative zum teuren Photoshop gehandelt wird. Weitere Beispiele sind die Betriebssystem Linux und GNU.

Schauen wir uns im folgenden die Gefahren für freie Software an:

Eine Gefahr stellen die Softwarepatente dar. Sie haben auf diese Software einen besonders schwerwiegenden Einfluss, denn zum Teil ist es rechtlich nicht möglich , die Patentauflagen mit freier Software zu erfüllen. So verlangt freie Software, dass der Herausgeber keinen Einfluss auf die in Umlauf gebrachte Kopie haben darf. Selbst wenn der Entwickler die Lizenzgebühren zum Beispiel durch Spenden zahlen würde, müsste er eine genaue Zahl der Kopien, die im Umlauf sind, vorlegen können. Die Software würde dann allerdings nicht mehr als frei gelten.

Eine weitere Gefahr, welche sich aber gegen den User richtet und nicht gegen die Software, sind betrügerische Absichten. Oftmals finden sich vermeintlich kostenlos downloadbare Programme im Internet, hinter denen sich am Ende eine böse Abofalle versteckt. Lädt der Nutzer das Programm herunter und gibt anschließend seine personenbezogenen Daten ein, erhält er kurze Zeit später Rechnungen und Abbuchungen in größeren Summen. Besonders unerfahrene Nutzer tappen oft in diese Falle, da sie das Kleingedruckte übersehen oder die Falle so clever versteckt ist, dass sie das ungeübte Auge nur schwer entdecken kann.
Abhilfe können hier Programme schaffen, welche vor einer solchen Falle warnen. Es öffnet sich zum Beispiel ein Pop-Window, das den Nutzer darauf hinweist, dass er im Begriff ist, ein Abo abzuschließen. Das Programm liefert allerdings keine 100-prozentige Sicherheit, denn Seiten oder Programme, die der Schutzsoftware fremd sind, werden nicht erkannt. Vor ihnen wird also auch nicht gewarnt.

Freie Programme sind also eine super Sache, allerdings sollte man sich vergewissern, auf seriösen Seiten herunterzuladen. Ein bekanntes Beispiel wäre hier www.chip.de.

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