Haustüren sichern mit einem Überwachungssystem

Eingebrochen wird nicht nur in Villen und Herrenhäuser, auch Einfamilienhäuser und sogar Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind ein begehrtes Zielobjekt für Einbrecher. Von Großstadt bis Dorf ist das überall möglich, doch zum Glück gibt es einige Tricks und Technologien, die das Haus vor ungebetenen Gästen schützen. Die grundlegendste Anschaffung sind natürlich sichere Haustüren mit komplizierten Verriegelungsmechanismen – besonders beliebt ist die Tresorverriegelung, die über die gesamte Höhe der Tür zahlreiche Schließ-Mechnismen integriet hat. Der Einbruch findet meist direkt durch die Haustüren statt, was bei so einer Ausrüstung nahezu unmöglich wird. Ein hochwertiges Überwachungssystem, darüber hinaus, kann zusätzlich das Eindringen verhindern und wertvolle Anhaltspunkte über die Täter liefern.

Überwachungssystem für die Haustüren: Die Funktionen

Haustüren vor Einbrechern sichern
Haustüren mit Verriegelung und Kameratechnik schützen vor Einbrechern (c) Rike / pixelio.de

Ein Überwachungssystem besteht aus einer oder mehreren im Außenbereich, vorzugsweise an Haustüren, angebrachten Kameras. Diese sind mit einem Monitor im Inneren des Hauses verbunden. In die Kameras werden normalerweise Langzeit-Videokassetten eingelegt, diese können bei Bedarf auch mehre Male überspielt werden. Dadurch hat der Besitzer jederzeit einen Überblick, was um sein Anwesen herum und vor den Haustüren vorgeht. Wenn sich jemand an den Haustüren zu schaffen macht, bleibt das nicht unbemerkt, sondern wird von der Kamera aufgezeichnet. Auch Besucher können so, übrigens, vor dem Einlass erkannt werden.

Moderne Extras für die Haustüren Sicherung

Während moderne Bürogebäude, zum Beispiel, ihre Türen mit Key Cards-Technik und Nachtwächtern sichern, greifen fortschrittliche Geräte im privaten Bereich häufig eine Nachtsichtfunktion zurück. Von Vorteil ist außerdem eine hohe Bildauflösung, damit können Einbrecher vor den Haustüren sogar identifiziert werden. Das Überwachungssystem übt außerdem von vorneherein eine abschreckende Wirkung auf potentielle Einbrecher aus. Diese suchen sich nämlich lieber ein Objekt aus, das keine sichtbaren Vorkehrungen an den Haustüren und im Garten hat.

Kombiniert mit einer Alarmanlage sind Überwachungskameras ein effektives Mittel, um Einbrüche von vorneherein zu verhindern und sich rundum sicher zu fühlen. Überwachungskameras können nicht nur an Haustüren angebracht werden, sondern überall auf dem eigenen Anwesen. Schon im Vorfeld können somit verdächtige Personen gesichtet werden, die das Anwesen ausspionieren wollen. Ganz besonders der Winter gilt als einbruchsstarke Zeit, Überwachungskameras, Bewegungsmelder und gesicherte Haustüren können da Abhilfe schaffen.

Überwachungssysteme mit Funk

Haustüren im Büro gesichert mit Kamera
Haustüren und Büroräume werden durch Videotechnik gesichert (c) Fionn Große / pixelio.de

Viele moderne Überwachungssysteme arbeiten mit Funk. Das bedeutet, dass keine langen Kabel installiert werden müssen, die zudem problemlos von den Einbrechern gekappt werden könnten. Auch das nachträgliche Anbringen an Haustüren ist damit möglich, was bei verkabelten Überwachungssystemen oftmals ein Problem darstellt, da die Kabel zu dem jeweiligen Monitor führen müssen, was zu komplizierteren Umbauten führen kann. Für einen rundum Schutz sollten auch Fenster im Erdgeschoss und Garagentüren abgesichert werden. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, welche davon die Effektivste und Angebrachste für den indivuellen Fall ist, hängt ganz von der Wohnlage und den finanziellen Mitteln ab.

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