Mini Video App – 6 Sekunden Clips mit Vine

Mini Video Aufnahme mit dem Smartphone

Dank einer neuen App von Twitter ist es nun möglich ein Mini Video in einen Tweet mit einzubinden. Genauer gesagt, handelt es sich dabei um kurze Clips mit einer Laufzeit von gerade mal 6 Sekunden. Von künstlerischen Werken bis zu lustigen Comic-Videos ist im Grunde genommen alles möglich. Gut ist was gefällt und natürlich gilt auch hier das gleich Prinzip, wie bei allen Social Media Inhalten: je mehr Likes, Freunde oder Follower, desto mehr Menschen erreicht das eigene Mini Video und kann, wie bei vielen Inhalten der modernen Internet-Nutzung, sogar viral werden.

Mini Video App Vine

Mini Video für soziale Zwitscherer
Die Mini Video App Vine von Twitter nutzt Videos als Social Media Kunst (c) Jens Bredehorn / pixelio.de

Mit der App Vine hat Twitter nun einen mobilen Dienst veröffentlicht, durch den es den Usern möglich ist, einen Mini Video Clip in einer Länge von maximal sechs Sekunden mit Ton zu erstellen. Diese können dann in einen Tweet eingebunden werden, in dem sie als Endlosschleife stetig wiederholend durchlaufen.

Jedoch liegen die Apps, die dafür benötigt werden, nur für den iPod Touch, sowie für das iPhone vor, und auch mit einem iPad lässt die App sich bereits nutzen. Glücklicherweise für User anderer Plattformen sind bereits Versionen für Android und Co geplant, laut Twitter-Blogeintrag Ankündigung.

Mini Video Einschränkungen? Nein, Danke!

Neben der Integration der Twitter Mini Video App Vine auf allen gängigen Betriebssystem und Mobile Devices soll es, laut Angaben der Anbieter auch keine Einschränkung bei den Mini Video Werken geben, was den Upload angeht. Hochgeladene Mini Video Dateien sollen nach Wahl, sowohl bei Twitter, als auch bei Facebook geteilt werden können. Auch innerhalb der eigentlichen Mini Video App, Vine, können andere Nutzer den Videos „Folgen“, genauso wie bei Twitter. Bereits bekannt und beliebt sind ebenfalls die Hashtags und Trends. Das diese grenzenlose „künstlerische Freiheit“ auch Nachteile haben kann, musste Twitter bereits feststellen, da schon jetzt nicht jugendfreies Bildmaterial zu Hauf gepostet wird.

Die Köpfe hinter Vine

Im letzten Herbst hatte Twitter das Start-up, welches hinter Vine steht, übernommen. Aber auch in Unabhängigkeit von diesem Mikroblog soll sich dieser, nun gestartete, Dienst nutzen lassen. Vorrangig trägt er aber den Nutzen, dass die damit erstellten Mini Video Zusammenstellungen in die Tweets eingefügt werden. Vine wird auch als „Twitter’s Instagram für Video“ genannt. Diese Bezeichnung erhielt es in Anlehnung Facebook und seine Integration des Bilderdienstes „Instagram“.

So erstellt man das eigene Mini Video

Mini Video Aufnahme mit dem Smartphone
Mini Video Clips werden mit dem Smart Phone aufgenommen und über Vine an die Welt getweetet (c) Joachim Kirchner / pixelio.de

Die Aufnahme der sechs-Sekunden Mini Video Clips wird mithilfe der Vine-App realisiert. Das kann sowohl mit Ton, als auch ohne Ton geschehen. Und auch in einem Clip, der bereits veröffentlich wurde, lässt sich der Sound jederzeit an- und ausschalten. In einem Blog-Beitrag erklärt Dom Hoffmann, ein Mitbegründer von Vine und zugleich der General Manager, dass es in Beiträgen mit Vine um Verkürzungen gehe. Etwas Größeres solle verkleinert werden, so schreibt er. Es handelt sich also um Fenster zu den Leuten, Ideen, Einstellungen und Objekten, die das Leben ausmachen. Laut General Manager Dom Hoffmann seien diese Mini Video Fenster skurril. Und er glaube, dies sei es, was sie so speziell und besonders machen würde. Wer jetzt interessiert ist, kann sich auf der Vine Twitter Seite über alle Neuigkeiten und Nutzungsmöglichkeiten der App informieren.

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