2010/06/24

Backup Your Identi.ca Statuses With XMLStarlet & 8 Lines Of Bash

The title pretty much says it all. I needed a simple way to get hold of all my identi.ca statuses, so I threw a short bash script together which uses xmlstarlet (if you don't know xmlstarlet yet, I highly recommend to check it out, it's the swiss army knife for command line XML processing).

Here's the script.

identup.sh
#!/bin/bash
num=$(xmlstarlet sel --net -t -m "//user" -v "statuses_count" "http://identi.ca/api/users/show/${1}.xml")
pages=$((num / 200))
for page in $(seq 1 $((pages + 1)))
do
    xmlstarlet sel --net -t -m "//status" -v "created_at" -o " " -v "text" -n "http://identi.ca/api/statuses/user_timeline/${1}.xml?count=200&page=${page}"
    sleep 5
done

To use this script just make it executable and give your identica username as first argument. It outputs each dent preceeded by its timestamp. To save the dents just pipe them into a file or whatever fits your purposes.

$> ./identup chimeric | tee -a identica.bak.txt
Mon Jun 14 16:19:58 +0000 2010 uh oh: Farewell Microblogging http://bit.ly/9L5ZUZ
Mon Jun 14 15:42:10 +0000 2010 @splitbrain @tante achso das, das hab ich erst morgen :-P. Aber danke trotzdem!!!!!
Mon Jun 14 15:36:41 +0000 2010 okay gleich isses soweit
...

If you need more data just lookup the XML output of identi.ca and alter the second xmlstarlet call to also output the values you need.

In theory the script should also work for twitter by replacing the API URL in the script.

PS: This post will probably appear on identi.ca via twitterfeed. The way twitterfeed works and the fact that I forgot my openid login and my account there is not associated with a valid twitter account, makes it impossible for me to stop posting my blog posts to identica :-/.

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2010/06/14

Farewell Microblogging

If I'm right, this blog post will appear as my 6666's notice on identica (an OpenSource microblogging site powered by StatusNet).

I joined identi.ca almost 2 years ago on 2 Jul 2008 and it has been a fun ride so far. In recent days however, I came to the conclusion that there's just no place for me anymore and that I waste too much time there.

What started as a place of people posting interesting and mostly useless information, I perceive now as a place of political missionary work, mini flamefests, missunderstandings, and useless information sprinkled with hugs and sometimes funny teasing (which I enjoy the most).

Everything changed, not only the Noise to value ratio. I changed too. What I post there nowadays, falls most of the time into the useless information/hugs/nagging/flamefests department.

So, what's the point? There is none.

Some people would just say that I follow the wrong people, but that's not the issue. I am the issue here. I just take no value out of microblogging anymore. I care about anyones political views as much as they care about me leaving work for the gym. Sometimes I take part in an argument and try to share my opinions, with 140 characters per message, which isn't enough most of the time.

Most of the time however, it's not worth the effort.

Why not unfollow the people I don't want to read anymore? Because they might be alright. Judging someone by 140character long messages would be really stoooopid. Also, some might have noticed that already, but I'm an all-or-nothing guy. That's just how I roll!

I left identi.ca for a week a couple of weeks ago and it worked out quite good. I have a place where I hang around when I feel the need to procrastinate and browse mostly useless/funny/not-so-funny/maybe-nsfw stuff over at http://soup.io. If you care about my useless stuff you might follow me there ;-) (you know where to find me) or google-reader-buddy me (I recently began to use the commenting feature there and find it quite nice).

Some of my identi.ca buddies do that already, that's why I hope they understand my move! I'll post text updates there from now on as well!

So that's it. Farewell microblogging. It was nice knowing you and all the cool people I met there! I hope I see some of you over at soup.io. or google reader.

o/

2010/06/06

Homecoming

estradasphere.jpg

I just came home after a 1.5 hour walk barefoot through Munich.

If there's one song on which I could walk day after day after day then it's "The Return" by Estradasphere, a brilliant song by a group of the most brilliant musicians this planet has ever seen!

2010/06/02

Ich bin verwirrt

Achtung! Meta Bla Bla. Dient nur der Selbstreflektion. Muss man nicht gelesen haben. Rechtschreib- und Grammatikfehler gehören dem, der Sie findet.

Zur Zeit frage ich ich ja des öfteren nach dem Sinn. Ihr wisst schon, dieses Existenz Ding und alles was man da quasi On-Top und ohne explizit danach gefragt zu haben noch so dazubekommt. Manchmal kann einen das schon ganz schön überfordern. Bringt wohl das Altern so mit sich.

Da wäre dieses Gruppen Ding in dem man sich bewegt, seit neuestem Gesellschaft genannt. Unheimlich kompliziert das ganze, weswegen es auch überall auf dem Planeten unterschiedlich erfolgreiche Lösungsansätze gibt um das ganze irgendwie geregelt zu bekommen.

Gemeinsamkeiten gibts dabei natürlich schon. In der Regel wird auf irgendeine Weise eines oder mehrere Mitglieder der Gruppe bestimmt, die für Recht und Ordnung sorgen und der Gruppe den Weg weisen.

Eigentlich ist der Weg auch gar nicht so wichtig. Irgendwie haben wir nämlich alle keine Ahnung wo es hingehen soll. Es gibt natürlich Ideen. Und einige hören sich besser an als andere. Aber im großen und ganzen herrscht ein heilloses Durcheinander. Naja, wie gesagt, hauptsache es gibt einen Weg. Dafür ist man den Anführern dann meistens irgendwie dankbar. Manchmal. Größtenteils vielleicht?

Auf der anderen Seite müssen diese Anführer nämlich auch herhalten wenn es einem Teil der Gruppe nicht wirklich passt wie dieser Weg aussieht. Und diese Querschläger gibt es irgendwie immer. Ja, alles hat halt seine guten und seine schlechten Seiten.

Naja, in Wirklichkeit ist ja alles noch viel viel komplizierter. So kompliziert, das es nur die wenigsten wirklich ganz verstehen. Ich gehöre da mit Sicherheit nicht dazu.

Als die Herden noch kleiner waren, war wahrscheinlich alles viel übersichtlicher. Konflikte in der Größenordung wie wir sie heute haben, gab es eben noch nicht. Jetzt wo wir uns alle ein paar hundert Jahre kennen und miteinander unterhalten, wissen wir immer noch nicht wie das Gegenüber eigentlich tickt. Dafür haben wir ja Leute die ihr ganzes Leben eine der anderen Gruppen und ihre Eigenheiten studieren. Kulturen sagt man da auch dazu. Die Leute sollen dann den Gruppenleitern helfen die anderen zu verstehen. Alles ganz schön kompliziert.

Ist aber auch so unübersichtlich und groß alles hier.

Naja, immerhin scheint es so, das das Ding was wir den ganzen Tag über unserem Hals mit uns rumschleppen nur Kapazität für einen kleinen Teil aller Probleme die es auf diesem runden Ding gibt auf dem wir alle wohnen bietet.

Gott sei Dank! Sonst würd ich glaub noch weniger verstehen. Ach ja, bei diesem Gott Ding ist man sich auch noch nicht so einig. Ihr seht schon, irgendwie nimmt das alles kein Ende.

Und jetzt gibt es da seit Neuestem auch noch dieses Internet. Jetzt können sich auf einmal alle mit allen unterhalten. Wunderbar! Achso, das Internet gibt es ja noch gar nicht überall. Und manche Anführer haben auch noch Angst vor der Sache. Ist ja noch ziemlich neu das alles. Auf jeden Fall können jetzt schon mal die, die Internet haben, allen anderen sagen was Sie denken.

So wie ich. Schön.

Moment, aber die sind ja ganz anderer Meinung. Verdammt! Ja das mit diesem Meinungs Ding war noch nie leicht. Das Prinzip dahinter ist ja eigentlich ganz einfach. Man hört Dinge über Dinge von anderen aus der Gruppe und danach entscheidet man sich ob man diese Dinge Richtig oder Falsch findet. Richtig und Falsch sind zwei ganz einfache Sachen. Eigentlich. Irgendwann haben Sie dann noch dieses Kontext Ding eingeführt. Und auf einmal war Richtig Falsch und Falsch Richtig und umgekehrt. Da blickt doch kein Mensch mehr durch.

Also, irgendwie kann man sich demnach mit seiner Meinung eigentlich nie sicher sein, oder?

Die eigenen Meinung existiert dann quasi nur innerhalb der Grenzen des Kontexts den man sich selbst aufgebaut hat, gemeinsam mit dem eigenen Verständnis für Richtig und Falsch, bezogen auf diesen Kontext.

Wenn ich mir das so überlege sehe ich die Chancen mit jemandem gleicher Meinung zu sein irgendwie verschwindend gering.

Aber muss ich mit jemandem gleicher Meinung sein? Irgendwie schon. Sonst fühlt man sich ganz allein. Mann möchte ja Teil der Gruppe sein. Naja, es gibt auch Leute die nicht Teil der Gruppe sein wollen. Aber von denen gibts auch mehrere und zusammen sind die dann wieder ein Gruppe.

Also, es gibt dann viele Gruppen innerhalb einer Gruppe deren Mitglieder alle einen gewissen Querschnitt ihres Verständnisses für Richtig und Falsch innerhalb eines bestimmt Kontexts miteinander teilen.

Ein schönes Gefühl. Bedeutet ja, das man doch irgendwie Recht hat. Oder?

Manche Leute können die Unsicherheit darüber ob man tatsächlich richtig liegt ganz gut ausblenden. Ich kann das irgendwie nicht. Deswegen bin ich meistens verwirrt. Mir eine richtige Meinung zuzulegen fällt mir deshalb meistens schwer. Natürlich, unbewusst macht man nach aussen hin öfters den Eindruck eine Meinung zu haben. Immerhin so lang bis man mal anfängt richtig nachzudenken.

Aber ist das alles überhaupt wichtig? Brauche ich als Teil der Gruppe eine Meinung um an der Gestaltung des Wegs der Gruppe teilzunehmen? Oder wird das alles alleine durch meine Existenz bereits gewährleistet?

Alles sehr komplex das. Ich glaube sogar, das das Ding, das ich eben benutze um diesen Text zu formulieren, der Komplexität des Zustands, den wir uns durch das Niederreisen vieler natürlicher Grenzen der Kommunikation geschaffen haben, einfach noch nicht gewachsen ist.

Wir stecken wahrscheinlich noch viel zu sehr fest in denen über Jahrtausende in unseren Genen verwachsenen Verhaltensstrukturen. Die letzten 100 Jahre in denen wir förmlich vom Hammer zu Supercomputern gesprungen sind, können wahrscheilich nur Schock und Hilflosigkeit auslösen.

Vielleicht auch nur unterbewusst?

Wir wollen uns ja nicht anmerken lassen das wir ja eigentlich doch keine Ahnung haben und nur überforderte Mitschwimmer sind in diesem zeitbombenartigen Zustand von Ahnungslosigkeit und Mißverständnissen.

Wie schon gesagt, ich bin verwirrt.

2010/06/01

I Have Issues

And most of them are hosted at http://github.com ;-), the service I use to manage my open source projects and contributions. Overall, github is a nice service. It provides everything you need to host your git repositories, including a simple issue tracker which does it for most tasks.

However, there's one thing that kept buggging me. It is not possible to browse all open issues of all your github projects at once via the webinterface1). That makes it quite difficult to get an overview, and thus setting priorities.

Of course github has an API, so hacking sth. together that does what I want should be easy and I thought maybe someone did all the work already. But searching on the intertubes didn't reveal anything except some cli tools to interact with the API and some full blown libs for various programming languages.

So, allthough the feeling of reinventing the wheel was quite strong, I quickly threw sth. together using jQuery and plain HTML.

Just head over to http://issues.chimeric.de, insert your github username and you get a list of all your open issues :-). Of course you can just grab the source and put the page on your own server (don't expect any wonders though, it really does just one thing: listing your open github issues).

Happy bug fixing!

1) well, at least I didn't find one