Welchen Drucker brauche ich? Laser-, Nadel- oder Tintenstrahldrucker?

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Ein Drucker kommt längst nicht nur im Büro beziehungsweise am Arbeitsplatz zum Einsatz. Mittlerweile sind viele Haushalte mit dieser Hardware ausgerüstet und somit jederzeit im Stande, Textdokumente, Bilder oder andere Grafiken aufs Papier zu bringen. Dabei gibt es jedoch mehrere Hardware-Konzepte, die im Laufe der Jahre konstant weiterentwickelt wurden.

Nadeldrucker noch zeitgemäß?

Im privaten Gebrauch kommt der Nadel- oder Matrixdrucker heute relativ selten zum Einsatz. Dennoch handelt es sich hierbei nicht wirklich um einen Exoten. Dieses Ausgabegerät ist zwar mit vielen Einschränkungen verbunden, hat aber auch eine ganze Reihe Vorteile. So gestaltet sich der Druck hier äußerst günstig. Ein Seitenpreis von 0,35 Cent ist zumindest finanziell betrachtet unschlagbar. Selbst farbige Ausdrucke sind nicht teurer als 0,8 Cent pro Seite. Zudem wird die Umwelt kaum belastet und das Drucken auf Endlospapier ist ebenfalls möglich. Diese Effizienz-Vorteile sorgen unter anderem dafür, dass der Nadeldrucker in erster Linie industriell eingesetzt wird, häufig in Verbindung mit einem Industrie PC. Wegen der hohen Lautstärke und der eingeschränkten Grafik-Fähigkeiten ist der Nadeldrucker heute aber für den privaten Einsatz keine wirkliche Option mehr.

Tintenstrahldrucker – Der Klassiker

Zu den verbreitetsten Druckertypen zählt die InkJet-Lösung. Das Tintenstahlgerät überzeugt hauptsächlich durch seine geringen Anschaffungskosten, die heute teilweise sogar unter 50 Euro liegen. Die Hardware ist einfach zu bedienen und universell einsetzbar. Ein weiteres Argument, dass für den Tintenstrahldrucker spricht ist der Fotodruck. Die hohe Auflösung von teilweise sogar über 1440 ppi sorgt für ein hochwertiges Resultat, wobei die Folgekosten hier am höchsten angesetzt sind und viele Nutzer häufig über eingetrocknete Druckerköpfe berichten.

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Welcher Druckertyp ist für wen geeignet? (c) disegno / pixelio.de

Lasertechnologie unverzichtbar für Heavy User

Wer nicht nur gelegentlich den ein oder anderen Druckauftrag abgibt, sondern auch größere Seitenmengen in kurzer Zeit fertiggestellt haben möchte, sollte über die Investition in einen Laserdrucker nachdenken. Mittlerweile sind diese nicht mehr viel teurer als ein besserer Tintenstrahldrucker, wobei aber die Effizienz für diese Technologie spricht. Die Computer Hardware ist sehr schnell und stellt selbst hundert Seiten in unter 10 Minuten fertig. Dabei reicht eine Toner-Kassette oft für viele hundert- oder sogar über tausend Seiten aus. Farblaserdrucker sind mittlerweile auch bezahlbar, sind für den hochwertigen Foto-Druck allerdings noch keine Alternative zum hochauflösenden Ink-Jet-Gerät, wer also eine Spiegelreflexkamera wie die Canon EOS besitzt, sollte eher auf die Ink Jet Variante setzen.

Wer also nicht unbedingt einen Drucker zum günstigen Schreiben von Rechnungen bzw. Preisaufstellungen sucht, muss sich zwischen Laser- und Tintenstrahldrucker entscheiden. Ein solcher Drucker mit vielen weiteren Funktionen wie Scannen und Kopieren, ist dann die richtige Wahl und mit den richtigen Treibern auch vom Business Phone und dem Tablet Computer bedienbar. Wer hier die bessere Option ist, hängt ganz vom jeweiligen Nutzerverhalten sprich der Frage, wie viel eigentlich pro Monat ausgedruckt werden soll und welche Auflösungsqualität dabei erwartet wird.

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