Zombie Survival Tipp #3: Kühlcontainer

Die Welt ist untergegangen. Eine mysteriöse Krankheit hat tote Menschen wieder zum Leben erweckt und aus ihnen Zombies gemacht, die nichts anderes kennen als den Trieb zu fressen. Die Zombie-Apokalypse ist mittlerweile so sehr ein Teil unserer modernen Kultur wie iPhone oder Tablet Computer. Und eine der häufigsten Fragen, die sich wahrscheinlich jeder, der über Zombies und das Leben in einer infizierten Welt nachgedacht hat, an irgendeinem Punkt gestellt hat: Wie würde ich vorgehen, um zu überleben?

In unseren ersten beiden Zombie Survival Tipps habe ich Euch schon Notstromaggregat und Bautrockner ans Herz gelegt, nach langem In-mich-gehen – ich weiß, ich habe lange gebraucht – glaube ich, einen neuen Freund und Helfer gefunden zu haben, der uns in der Zombie-Apokalypse vor dem sicheren Tod retten könnte: den Kühlcontainer.

Mittelfristige Temperatur-Fehler

Ihr wisst: Erderwärmung und so. Das Klima macht im Grunde genommen nur noch, was es will, selbst an Weihnachten sitzen wir ja inzwischen im Bikini unterm Baum. Minus-Temperaturen? Fehlanzeige. Zombie-Wetter quasi. Die einen finden es ja ganz schön, dass „Kaltluft“ zum Fremdwort geworden ist in unserem Zeitalter. Doch in der Zombie-Apokalypse wollen wir nicht Strand und Tequila, sondern überleben.

Kurzfristige Nahrungsaufnahme erwünscht

Zombie Survival Tipp #3: Lebensmittel im Kühlcontainer © istockphoto.com/Tramino
Zombie Survival Tipp #3: Lebensmittel im Kühlcontainer © istockphoto.com/Tramino

Wie, verdammt nochmal, kriegen wir uns satt? Finden wir noch genügend Lebensmittel, und wenn ja, wie konservieren wir sie? Klar, irgendwo wird man immer ein paar Dosen auftreiben, aber stellt Euch mal lieber darauf ein, dass Ihr eher um die eigene Behausung herum zu Selbstversorgern werdet – sich zu weit vom heimischen Herd zu entfernen, ist einfach zu gefährlich.

Also: Alles zusammenraffen, was geht, und dann ab in den Kühlschrank? Passt nichts rein, und wenn diese Anti-Typen mit Schaum vorm Mund bei einem einfallen, wenn man doch mal unterwegs ist, ist der Kühlschrank leer. Von Hygiene in einer erwärmten Welt ganz zu schweigen – auf die Folgen wie Schimmelbildung habe ich Euch bereits hingewiesen.

Den Anforderungen entsprechen

Die Lösung lautet Kühlcontainer. Und zwar nicht irgendeiner, sondern nur der beste: der 40-Fuß-High-Cube Super Freezer. Der heißt nicht nur so, sondern der ist wirklich der Ferrari in der Welt der Container. Tankcontainer, Seecontainer, Lagercontainer, Bürocontainer – alles schön und gut. Aber dieser Kühlcontainer ist das Rundum-Sorglos-Paket für den Kampf gegen die widerlichen Zombies: 40 Fuß lang, das sind 11 ½ Meter! Gute 2 Meter breit ist er und wiegt mehr als 5 Tonnen. Das sind mal Innenmaße, das ist mal Gewicht… Da kann man die Getränke sogar mit einem Gabelstapler reinfahren. Hier könnt Ihr Euch schon mal die passenden Kühlcontainer raussuchen beziehungsweise vorbestellen.

Die Türen schließen, bitte!

Ich hatte Euch versprochen, mir Gedanken zu machen, wie wir uns vor den Zombies schützen, und jetzt schreib ich über Kühlcontainer? Werte Freunde, nein, nein, ich habe es nicht vergessen. Denn: Wir reden hier nicht von einem Kühlcontainer, wir bauen uns eine ganze Burg aus Kühlcontainern! Eine befestigte Anlage! Eine Zombie-isolierte Fläche aus Stahl: vier Seiten, vier Container, Dichtungen in die Zwischenräume, und jeder Zombie im Umkreis hat das Nachsehen.

Eisenriegel am Kühlcontainer © istockphoto.com/DeniseSerra
Eisenriegel am Kühlcontainer © istockphoto.com/DeniseSerra

Umbau der Kühlzelle

Außerdem nutzen wir die Container nicht nur zur Kühlung unserer Lebensmittel, sondern – und jetzt halten Euch fest – einen bauen wir um zum Isoliercontainer, um darin zu wohnen. Kühlaggregat abbauen (senkt auch den Stromverbrauch), Innenbeleuchtung einbauen, den einen oder anderen Streifenvorhang zur Abteilung der „Zimmer“, Verriegelung davor, fertig.

Die Thermo-Waffe

Es ist vielleicht nicht ganz „leicht“, aber lasst uns doch versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. Mal angenommen, unsere Container-Festung soll von den Zombies gestürmt werden. Wir waren aber so clever, noch ein paar „kleine“ 10-Fuß-Kühlcontainer auf unserem Wall zu positionieren, um sie als Angriffswaffen zu benutzen. Und dann beginnt das Gemetzel: Die Zombies stürmen auf unsere Anlage los und wir – Rutsch! – schubsen die kleinen Kühlcontainer mit ihrem Leergewicht von über 2 Tonnen genau in dem Moment auf sie herab, in dem sie hinaufzukrabbeln versuchen. Für die Ausführung dieser Idee fehlt mir momentan noch die rechte Inspiration, aber vielleicht kann ich Euch schon im nächsten Beitrag eine Lösung präsentieren.

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