Smart Gardening: Der Garten der Zukunft

Smart Gardening - Revolution für den Rasen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihr Kollege im Sommer regelmäßig mit dem Aufschrei „Ich muss noch Rasenmähen“ überstürzt das Büro verlässt? Ihr Kollege möchte womöglich in einer eher regnerischen Region einen raren Sonnenabschnitt für die Rasenpflege nutzen. Wird Rasen nicht regelmäßig geschnitten, stört das den Wuchs – und das Auge. Mit Smart Gardening bzw. einem Mähroboter gehören diese und andere Probleme der Vergangenheit an. Ein Mähroboter allein im Garten kann so ziemlich alles – und das ganz ohne Mensch.

Intelligente Gartenpflege ist weitgehend autonom und über App, Smartphone oder Tablet von überall auf der Welt steuerbar. Bei jedem Wetter. Anstatt überhastet aus dem Büro zu stürmen, könnte Ihr Kollege seinen Mähroboter ganz einfach über ein Gateway oder eine App ins Gelände schicken und nach Feierabend einen perfekt geschnittenen Rasen genießen. Anders als beim bemannten rasenmähen hinterlässt ein Automower keine Schnittspuren. Er mäht Grasflächen mit bei aller High-End-Technik – oder gerade deswegen – „chaotisch“ und liefert ein teppichartiges Schnittbild ab.

Intelligente Gartenpflege per Smartphone

Smart Gardening mit Mähroboter
Mit Smart Gardening lassen sich kleine und große Rasenflächen effizient pflegen. (©istockphoto.com_Maya23K)

Ein schöner Garten braucht viel Pflege. Rasenmähen und Bewässerung sind die gartenpflegerischen Tätigkeiten, die regelmäßig besonders viel Zeit in Anspruch nehmen und nicht unbedingt immer Spaß bringen. Ein Mähroboter hat da vielfältige Vorzüge:

1. Er mäht nach der Installation mühelos komplexe Rasenflächen.
2. Er ist vergleichsweise leise und stört nicht die Nachbarn.
3. Er mäht auch bei Regen.
4. Er hinterlässt das abgeschnittene Grad feingehäckselt als Bio-Dünger auf der Rasenfläche.
5. Er umfährt problemlos Hindernisse wie Büsche und Bäume.
6. Er bewältigt problemlos Steigungen bis 45%.

Aber auch in anderer Hinsicht ist ein Mähroboter interessant. So erspart er Gartenbesitzern die leidige Frage, wer im Urlaub den heimischen Rasen mäht, unterstützt ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen bei der Rasenpflege und schützt Allergiker bei der Gartenarbeit vor dem Ansturm feindlicher Gräserpollen. Für alle Gruppen gilt: Den Rasen von Automower mähen zu lassen, spart viel Zeit. Und die lässt sich andersweitig gut investieren – auch im Garten!

Mähroboter gibt es in verschiedenen Ausführungen, vom Einsteigermodell mit Basic-Funktionen bis zum Deluxe-Modell mit GPS, Connect-Modul und LED-Licht. Ein Hochleistungsmähroboter der Marke Husqvarna schafft bis zu 210 Quadratmetern in der Stunde und hat eine maximale Funktionskapazität von 5000 Quadratmetern. Für große Hotelanlagen mit vielen Grünflächen kann die Anschaffung eines Mähroboters eine große – und geräuscharme! – Erleichterung sein.

Software für den perfekten Garten

Ganz ohne Eingewöhnung kommt die neue Technologie allerdings nicht aus: So müssen sich Neubesitzer vor der Inbetriebnahme mit der Software auseinandersetzen und der Garten will mit Begrenzungskabeln und Suchkabeln vermessen werden, damit der Mähroboter Hindernisse und andere Unwägbarkeiten unbeschadet umfährt. Mit professionellen Verlegemaschinen – oder einem entsprechenden Service durch einen Dienstleister – lassen sich die Kabel ganz einfach in einer Tiefe von 4–5 Zentimetern in der Erde verlegen. Dadurch ist nicht nur die Gefahr von Stolperfallen im eigenen Garten gebannt, der Garten sieht ohne Kabelsalat auch besser aus.
Gesteuert wird ein Mähroboter beispielsweise über ein Gateway, der das Gerät mit dem Internet verbindet. Die meisten Automower sind zudem bluetoothfähig. Im Handel sind zudem Mähroboter erhältlich, die Teile eines Smart Systems aus Automower, Bewässerungsautomat und Sensoren sind. Diese Smart Gardening Systeme sind modular aufgebaut und können je nach Anforderung variabel eingesetzt werden. Besonders intelligent: Die Sensoren erfassen beispielsweise Daten zur Erdfeuchtigkeit und zur Sonneneinstrahlung, aber auch zur Wettervorhersage und steuern die Bewässerungszyklen entsprechend. Das spart Wasser und der Garten gedeiht optimal.

Neubesitzer eines Mähroboters seien allerdings vorgewarnt: Es soll schon vorgekommen sein, dass ein Mähroboter als ebenbürtiges Mitglied in den Hausstand aufgenommen wurde, weil er so gute Dienste leistet. Vor fremden Begehrlichkeiten ist ein Mähroboter übrigens durch einen Diebstahlschutz und eine PIN geschützt. So kann er nicht vom Weg abkommen!

Related posts